Kurt Keller, Leser- und andere Briefe


den Fokus hat Pfeil


Haus

Notrecht "Made in China" oder ein Brief an die Mächtigen dieser Welt


gesperrt

Bilder sind machtvoll und gehen blitzschnell um die Welt. Das Virus und der Kampf dagegen kamen aus China. Dem konnte sich keine Regierung entziehen. Die Öffentlichkeit lahmlegen, die Beziehungen ausserhalb der Familie aufgeben und die Menschen für ein paar Monate einsperren - das weitherum akzeptierte Rezept der Fachleute, dass alle Exekutiven mehr oder minder strikte umsetzten.


Ich habe im Frühling vor wenigen Jahren meine krebskranke Frau zuhause in den Tod begleitet. Ich habe im Frühling 2020 meinen 70zigsten Geburtstag mit einem einzigen Gast gefeiert. Ich habe im Frühling mein Haus mit Garten und steilen Treppen rechtzeitig aufgegeben. Ich habe diesen Frühling eine kleine Wohnung in einem Neubau bezogen, der wenige Tage bis zum Pandemieausbruch kommunikativ war. Ich habe diesen Frühling erlebt wie sich 124 Hausbewohner aus dem Weg gehen. Ich habe diesen Frühling meine Patientenverfügung ergänzt und darin festgehalten, dass ich bei einer schweren Covid-19 Erkrankung nur Palliativpflege wünsche. Aber nichts hat mich so schockiert und verängstigt, wie das Bewusstsein, dass "meine" Regierung mich in der frischbezogenen Wohnung, ALLEINE, für Monate einsperren könnte. Zum Glück hat sie es nicht getan.


Seit ich mich erinnern kann, habe ich das Glück, gesund zu sein. Dazu gehört täglicher, ausgiebiger Sport im Freien. Die Vorstellung, monatelang die eigene Wohnung nur für Einkäufe verlassen zu dürfen, verursachte mir gefährliche Schlafstörungen. Würde so etwas angeordnet, wäre ich schon schwerkrank, bevor mich eine Seuche befallen könnte. Aus dieser persönlichen Erfahrung, bleibe ich bei meiner Meinung: Weltweit werden die "alternativlosen" Zwangsanordnungen mehr menschliches Leid anrichten, als dass durch diese Verzögerungstaktik Menschenleben auf Intensivstationen gerettet werden können.


Langanhaltende Angst und Panikverbreitung durch Medien, häusliche Gewalt, wirtschaftliche Not, Einsamkeit und das Virus SARS-CoV-2 werden wahrscheinlich eine Übersterblichkeit für 2020 verursachen. Im Jahr 2019 sind in der Schweiz 67'307 Menschen verstorben. Oder 184.4 Menschen pro Tag. Wie viele werden es im Jahre 2020 sein?


8. April 2020


Die Analyse von Beck und Widmer im Januar 2021 für das Pandemiejahr 2020:

Zu erwartende Todesfälle ca. 72'000, Bevölkerungszunahme und Alterschichtung mit eingerechnet.

Tatsächlich Verstorbene ca. 75'000. Ungefähr 3000 Menschen sind unerwartet an oder mit Covid oder wegen den Massnahmen zusätzlich verstorben.

mehr dazu von Beck und Widmer

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